Dienstag, 5. Juli 2016

[Rezension] Über uns der Himmel, unter uns das Meer



Titel: Über uns der Himmel, unter uns das Meer


Autor/in: Jojo Moyes

Seitenanzahl: 512


Verlag: rowohlt polaris Verlag






Inhalt:

„Australien 1946. Sechshundert Frauen machen sich auf eine Reise ins Ungewisse. Ein Flugzeugträger soll sie nach England bringen, dort erwartet die Frauen ihre Zukunft: ihre Verlobten, ihre Ehemänner – englische Soldaten, mit denen sie oft nur wenige Tage verbracht hatten, bevor der Krieg sie wieder trennte. Unter den Frauen ist auch die Krankenschwester Frances. Während die anderen zu Schicksalsgenossinnen werden, ihre Hoffnungen und Ängste miteinander teilen, bleibt sie verschlossen. Nur in Marinesoldat Henry Nicol, der jede Nacht vor ihrer Kabine Wache steht und wie sie Schreckliches erlebt hat im Krieg, findet sie einen Vertrauten. Eines Tages jedoch holt Frances ausgerechnet der Teil ihrer Vergangenheit ein, vor dem sie ans andere Ende der Welt fliehen wollte …“

Meine Meinung:

Sechs Wochen auf einem riesigen Schiff, wurden den Frauen bestimmt manchmal lang- und mir auch. Das ist mein zweites Buch von Jojo Moyes und muss ehrlich sagen, das mir dieses nicht so sehr gefallen hat, wie „Ein ganzes halbes Jahr“. Das Buch begann eher holprig und wusste nicht, wo ich war und bekam nur schwer eine Vorstellung von den Personen. Dann nahm es langsam Fahrt an, aber nur, um sich dann wieder in die Länge zu ziehen. Es gab oft Momente in dem Buch, die ich mir nur schwer vorstellen konnte und habe vieles nicht verstanden. Die Figuren kamen mir nicht besonders sympathisch rüber, ganz besonders Avice nicht. Dadurch habe ich das Buch tagelang weggelegt, weil ich keine Motivation hatte, dass Buch weiter zu lesen. Wäre es nicht Jojo Moyes gewesen, hätte ich das Buch wahrscheinlich gar nicht zu Ende gelesen. Schlussendlich habe ich es nun doch zu Ende gelesen. Am Ende kam es doch noch in Schwung und lässt die alte Stärke von lebendigen Beschreibungen, die Jojo Moyes unzweifelhaft hat, durchblitzen und versinkt auch nicht ganz am Ende. So war ich ein wenig versöhnt, aber das Buch lässt mich trotzdem, enttäuscht zurück.

Cover:

Das Cover finde ich sehr schön. Es ist schlicht gehalten und auch die Schrift des Titels, gefällt mir gut.

Fazit:

Ich kann leider nicht sagen, dass ich es jedem empfehlen würde. Stattdessen rate ich euch: Macht euch ein eigenes Bild =) Vielleicht begeistert es euch mehr als mich. Das Buch hat von mir 3 von 5 Sternen bekommen.

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