Freitag, 14. April 2017

[Rezension] Tote Mädchen lügen nicht

Titel: Tote Mädchen lügen nicht

Originaltitel: 13 Reasons Why

AutorIn: Jay Ahser

Verlag: cbt

Seitenanzahl: 288

Erscheinungsdatum: 8. Oktober 2012


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Klappentext:

"Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ..."

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich sehr berührt. Hannah Baker's Geschichte ging mir wirklich nahe. Vor allem, kann man nachvollziehen, weshalb sie sich das Leben genommen hat. Wenn man Worte nicht mit Bedacht wählt, wenn man nicht merkt, dass man eine Person mit falsch gewählten Worten, verletzt, dann passiert genau so was. Natürlich kann man sich Hilfe holen. Klar, kann man mit seinen Eltern oder Freunden darüber sprechen. Aber was, wenn man es nicht kann? Was, wenn uns irgendwas davon abhält, mit den Eltern oder Freunden darüber zu sprechen? Vielleicht konnte es Hannah ja auch nicht. Und ihr habt ja, gesehen/gelesen, dass auch Freunde zu Feinden werden können. Weil sie lieber Gerüchten glauben, als ihrer eigenen Freundin, oder dem eigenen Freund. Was ziemlich traurig ist. Ich war früher selbst ein Mobbing Opfer. Es ging, glücklicherweise, nicht so weit, dass ich mir das Leben nehmen wollte, aber es hatte trotzdem Folgen. Früher war ich ein viel offener Mensch. Vor allem redete ich viel. Als ich in die Grundschule kam, ging es mit dem Mobbing los. Und es begleitete mich bis zu meinem Abschluss, heißt, bis zur 9ten Klasse. Erst als ich meine Ausbildung begann, hatte es aufgehört. Durch den Mobbing habe ich mich sehr zurückgezogen und habe mich verschlossen. Und ich brauche viel mehr Zeit, um anderen Menschen, die ich kennen lerne, zu vertrauen. Manche verstehen das, manche nicht. 
Das Buch habe ich gelesen, weil es eben um das Thema Mobbing und Suizid geht. Ich finde, man kann aus der Geschichte was lernen. Es ist gut umgesetzt worden und man kann es nicht aus der Hand legen, weil man wissen will, wer Schuld an Hannah' s Tod ist. Mir gefiel auch der Schreibstil von Jay Asher sehr gut. Kurzum: Ein gelungenes Buch, dass ich euch wärmstens empfehlen kann.

Covergestaltung:

Das Cover gefällt mir ganz gut. Aber ich denke, man hätte es auch anders gestalten können. Dennoch passt es gut zum Inhalt.

Fazit:

Worte sollten mit Bedacht gewählt werden. Denn man weiß nie, wie es der Gegenüber aufnimmt. Mehr, habe ich dazu nicht zu sagen. 

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